Überprüfungen Allgemeines

Die Inhaberin und der Inhaber einer Fahrerlaubnis hat in gewissen Zeitabständen eine physische und arbeitspsychologische Eignung sowie die allgemeinen Fachkenntnisse für das selbstständige Bedienen und Führen von Triebfahrzeugen überprüfen zu lassen.

Abstände der Überprüfungen der physischen Eignung
Bis zur Vollendung des 55. Lebensjahres alle drei Jahre, ab der Vollendung des 55. Lebensjahres jährlich

Abstände der Überprüfungen der arbeitspsychologischen Eignung
Alle 10 Jahre

Sollte ein Triebfahrzeugführer für die physische oder psychologische Überprüfung vorzeitig wiederbestellt werden, so ist dies mit Datum bitte im Gutachten bekannt zu geben. Diese Information wird im Fahrerlaubnisregister vermerkt.

Abstände der Überprüfungen der allgemeinen Fachkenntnisse
Alle 5 Jahre

Nachweis der Überprüfung der allgemeinen Fachkenntnis

Es gibt zwei Möglichkeiten für Inhaber der Fahrerlaubnis den Nachweis der allgemeinen Fachkenntnis nach fünf Jahren zu erbringen:

Variante 1:
Nach § 139 (3) Eisenbahngesetz kann die Schulung der allgemeinen Fachkenntnis, unterzeichnet vom Zeichnungsbevollmächtigten des Unternehmens, als Nachweis vorgelegt werden. Dies kann auch auf einem Sammelzeugnis ausgewiesen sein.

Der Nachweis muss folgende Inhalte aufweisen:
• Name des Triebfahrzeugführers
• Europäische Identifikationsnummer (EIN) der Fahrerlaubnis
• Bestätigung, dass die allgemeine Fachkenntnis nach § 139 (3) EisbG aufrecht ist
• Datum der Schulung
• Unterschrift des Zeichnungsbevollmächtigten des Unternehmens

Variante 2:
Ein sachverständiger Prüfer bestätigt die allgemeinen Fachkenntnisse gemäß § 139 (3) Eisenbahngesetz. Ein Verzeichnis der sachverständigen Prüferinnen und Prüfer wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) erstellt.

Der Nachweis muss folgende Inhalte aufweisen:
• Name des Triebfahrzeugführers
• Europäische Identifikationsnummer (EIN) der Fahrerlaubnis
• Bestätigung, dass die allgemeine Fachkenntnis nach § 139 (3) EisbG aufrecht ist
• Datum der Überprüfung
• Unterschrift des Sachverständigen Prüfers

Hinweis
Werden die zu erbringenden Nachweise nicht fristgerecht übermittelt, sind wir gemäß § 140 EisbG verpflichtet, das Aussetzungs- bzw. Entzugsverfahren der Fahrerlaubnis einzuleiten.